Geisteswissenschaften

Historische Zeitschrift - Richtlinien
ISSN 0018-2613

Richtlinien
für die Gestaltung von Text und Anmerkungen in der Historischen Zeitschrift

 

Text

Anmerkungszeichen stehen vor nichtschließenden Satzzeichen (Komma, Semikolon, Doppelpunkt, Bindestrich etc.) und nach schließenden Satzzeichen (Punkt, Ausrufezeichen, Fragezeichen). Vor einem schließenden Satzzeichen steht die Anmerkungsziffer nur dann, wenn sie sich lediglich auf einen Teil des Satzes bezieht und der Satz mehrere Anmerkungen enthält.

Wörtliche Zitate (auch aus lateinischen Quellen) werden grundsätzlich in normaler Schrift (nicht kursiv) und in Anführungszeichen gesetzt.

Bei Zitaten mit unvollständigen Sätzen steht der Punkt nach den Abführungszeichen, sonst vor den Abführungszeichen.

Hervorhebungen im Text erfolgen kursiv, sollten jedoch nur sparsam verwendet werden.

Im Text sollten möglichst keine Abkürzungen verwendet werden.


Anmerkungen

Jede Anmerkung wird mit Großschreibung begonnen und mit einem Punkt abgeschlossen.

Zu jedem zitierten Titel sollten bei der ersten Nennung nach Möglichkeit vollständige bibliographische Angaben gemacht werden. Dazu gehören: Vorname (ausgeschrieben), Nachname, Titel, Untertitel, ggf. Bandangabe, ggf. Auflage, Erscheinungsort, Erscheinungsjahr. Namen von Autoren, Herausgebern, Bearbeitern usw. werden kursiv geschrieben. Bei mehrbändigen Werken sollte bei der Ersterwähnung eine komplette Titelangabe des Gesamtwerks (Zahl der Bände, Erscheinungszeitraum) erfolgen.

Bei jeder weiteren Nennung des Titels genügt die Zitierung in Kurzform:

Autorennachname, Titelstichwort (wie Anm., eventuell Bd., Seitenzahl (ohne S. oder p.)).

In den Anmerkungen sollten nur die im Abkürzungsverzeichnis der Historischen Zeitschrift aufgelisteten Abkürzungen und Zeitschriftensiglen verwendet werden.


Bibliographische Angaben im Aufsatzteil

Monographien

Percy Ernst Schramm, Hamburg, Deutschland und die Welt. Leistungen und Grenzen hanseatischen Bürgertums in der Zeit zwischen Napoleon I. und Bismarck. 2. Aufl. Hamburg 1952.

Englischsprachige Titel:

Harold John Hanham, Elections and Party Management. Politics in the Age of Disraeli and Gladstone. London 1959.
(Nomen und Verben werden grundsätzlich groß geschrieben!)

Veröffentlichungen mehrerer Autoren:

David Blackbourn/Geoff Eley, Mythen deutscher Geschichtsschreibung. Die gescheiterte bürgerliche Revolution von 1848. Frankfurt am Main/Berlin/Wien 1980.

Monographien in Reihen:

Heinrich Lutz, Reformation und Gegenreformation. (Oldenbourg Grundriß der Geschichte, Bd. 10.) 2. Aufl. München/Wien 1982.

Aufsätze in Zeitschriften:

Wolfgang Zorn, Wirtschafts- und sozialgeschichtliche Zusammenhänge der deutschen Reichsgründung (1850–1879), in: HZ 197, 1963, 318–342.
(Für die Zeitschriftenabkürzungen siehe das HZ-Bandinhaltsverzeichnis)

Sammelwerke:

Theodor Schieder (Hrsg.), Beiträge zur britischen Geschichte im 20. Jahrhundert. (HZ, Beih. 8.) München 1983.

Aufsätze in Sammelwerken:

Peter Alter, Der britische Generalstreik von 1926 als politische Wende, in: Theodor Schieder (Hrsg.), Beiträge zur britischen Geschichte im 20. Jahrhundert. (HZ, Beih. 8.) München 1983, 89–116.
(Der Name des Herausgebers wird nicht kursiv gesetzt!)

Dissertationen:

Hugo Lacher, Politischer Katholizismus und kleindeutsche Reichsgründung. Eine Studie zur politischen Ideenwelt im deutschen Katholizismus. Diss. phil. Mainz 1963.


Bibliographische Angaben im Rezensionsteil

Die Angabe des rezensierten Werkes richtet sich grundsätzlich nach den obigen Hinweisen; die Namen von Autoren, Bearbeitern, Herausgebern usw. werden kursiv gesetzt. Ergänzend treten Angaben über Verlag, Umfang und Preis hinzu:

Heinrich Lutz, Reformation und Gegenreformation. (Oldenbourg Grundriß der Geschichte, Bd. 10.) 2. Aufl. München/Wien, Oldenbourg 1982. 251 S., 32,– DM.


Anmerkungen im Rezensionsteil

Normale Anmerkungen sind im Rezensionsteil nicht möglich. Lediglich kurze Verweise können in Klammern in den Text eingefügt werden, z. B.:
(vgl. HZ, 238, 1984, 221f.)
(H. Lutz, Reformation und Gegenreformation. München 1982)


Textausdruck

Aufsatzmanuskripte sind in drei Exemplaren abzuliefern und sollten einschließlich einer 20zeiligen Zusammenfassung nicht mehr als 25 Seiten (60000 Zeichen) umfassen.

Der Ausdruck sollte mit anderthalbfachem Zeilenabstand (Text und Anmerkungen) und ausreichendem Korrekturrand (mind. 4 cm links) sowie in Schriftgröße 12pt. erfolgen. Die Anmerkungen bitten wir als Endnoten hinter den Text zu plazieren. Bei computererstellten Manuskripten ist neben dem Text­ausdruck die Ablieferung einer Diskette erwünscht.

Für Rückfragen ist die Redaktion zu erreichen unter: Tel. 069/798-32627; Fax 069/798-32622;
e-mail: Juergen.Mueller@em.uni-frankfurt.de oder E.Treichel@em.uni-frankfurt.de